Kurzarbeit Rechner

Kurzarbeitergeld sofort berechnen

Kurzarbeit Rechner 2026 – Kurzarbeitergeld sofort berechnen

Kurzarbeit Rechner

Kurzarbeitergeld & Nettoeinkommen berechnen
Live
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Mon.
Angaben optional
Kind(er) im Haushalt Kindergeldberechtigt → Leistungssatz 67 % statt 60 %
Kirchensteuer 8% (BW/BY) bzw. 9% der Lohnsteuer
Privat krankenversichert Aus, d.h. gesetzlich versichert
Zusatzbeitrag Krankenkasse Ø 2026: 2,9 %
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Kinderlos & über 23 Zuschlag zur Pflegeversicherung
Kurzarbeitergeld / Monat 0 €
Gesamt-Netto in Kurzarbeit
0 €
Bisheriges Netto
0 €
Differenz zum Netto
0 €
Ausgangswerte
Soll-Bruttoentgelt 0 €
Ist-Bruttoentgelt 0 €
Soll-Nettoentgelt 0 €
Ist-Nettoentgelt 0 €
Kurzarbeitergeld
Nettoentgeltdifferenz 0 €
Leistungssatz 60 %
Kurzarbeitergeld 0 €
Arbeitgeberzuschuss 0 €
Gesamt-Netto in Kurzarbeit 0 €
Hinweis: Unverbindliche Schätzung nach § 105 ff. SGB III (Leistungssatz 60 % bzw. 67 % mit Kindergeldanspruch). Die Bundesagentur für Arbeit berechnet das offizielle Kurzarbeitergeld anhand der pauschalierten Nettoentgelttabellen der Leistungssatzverordnung, dieser Rechner nähert sich dem Betrag über eine individuelle Nettoberechnung nach dem Einkommensteuertarif 2026 an. Kurzarbeitergeld selbst ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt und kann die Steuerlast auf das übrige Jahreseinkommen erhöhen. Ersetzt keine Auskunft der Bundesagentur für Arbeit oder Ihres Arbeitgebers. Alle Daten werden ausschließlich lokal in deinem Browser verarbeitet.

Kurzarbeitergeld einfach und korrekt berechnen

Kurzarbeit betrifft in wirtschaftlich unsicheren Phasen tausende Arbeitnehmer in Deutschland gleichzeitig, und die Frage ist fast immer dieselbe: Wie viel Netto bleibt am Ende wirklich übrig, wenn die Arbeitszeit gekürzt wird? Die meisten Online-Rechner beantworten das nur oberflächlich, indem sie pauschal 60 oder 67 Prozent vom Brutto abziehen. Das ist rechtlich nicht korrekt und führt regelmäßig zu falschen Erwartungen. Unser Kurzarbeitergeldrechner bildet stattdessen die tatsächliche gesetzliche Berechnungslogik nach § 105 ff. SGB III ab und zeigt dir dein Kurzarbeitergeld, deinen möglichen Arbeitgeberzuschuss und dein Gesamt-Netto in Kurzarbeit auf Basis deiner individuellen Steuerklasse, deines Bundeslands und deiner familiären Situation.

Warum die meisten Kurzarbeit-Rechner ungenau sind

Wer sich online über Kurzarbeitergeld informiert, stößt auf eine ganze Reihe von Tools und Ratgeberseiten, die alle denselben Kern behandeln, aber unterschiedlich tief gehen. Ein genauer Blick auf die etablierten Angebote zeigt, wo die eigentlichen Lücken liegen.

Die Bundesagentur für Arbeit selbst liefert die verlässlichste Quelle zur Grundlogik, nämlich dass Arbeitnehmer 60 Prozent des ausgefallenen Nettoentgelts erhalten und 67 Prozent, wenn mindestens ein Kind im Haushalt lebt. Ein interaktives Rechentool, das diese Angabe mit der individuellen Steuerklasse verknüpft, bietet die Behördenseite jedoch nicht an, sie verweist stattdessen auf die offiziellen Leistungssatztabellen.

Anbieter wie Ihre-Vorsorge.de oder Nettolohn.de gehen einen Schritt weiter und bieten tatsächlich einen Rechner an, der Brutto mit und ohne Kurzarbeit gegenüberstellt. Das Problem liegt in der Tiefe: Die Berechnungsmethodik bleibt intransparent, eine Unterscheidung nach Kinderfreibetrag oder Leistungssatz wird selten sichtbar gemacht, und ein Arbeitgeberzuschuss, wie er in vielen Tarifverträgen üblich ist, findet in der Regel keine Berücksichtigung.

IKK classic bietet einen einfachen Rechner mit Brutto und Steuerklasse an, der zwar schnell zu bedienen ist, aber genau an der Stelle aufhört, wo es für Arbeitnehmer interessant wird: bei der Frage, wie sich private Krankenversicherung, Kirchensteuer oder der Kinderlosenzuschlag zur Pflegeversicherung auf das Ergebnis auswirken.

Auf der Arbeitgeberseite dominieren Tools wie der TK-Abgabenrechner oder das Lexware-Angebot, die sich ausschließlich mit den Sozialversicherungsbeiträgen des Betriebs während der Kurzarbeit befassen. Für Arbeitnehmer, die einfach nur wissen wollen, was am Ende auf dem Konto ankommt, sind diese Rechner ungeeignet.

Randstad und ähnliche Personaldienstleister-Seiten wiederum erklären die 60/67-Prozent-Regel korrekt, verlinken aber lediglich auf die Tabelle der Bundesagentur für Arbeit, ohne selbst eine Berechnung anzubieten. Das kostet Nutzern Zeit, weil sie den Wert manuell aus einer PDF-Tabelle heraussuchen müssen.

Muster erkennbar: Entweder ist ein Tool zu vereinfacht, um belastbare Zahlen zu liefern, oder es richtet sich an Arbeitgeber statt an Arbeitnehmer, oder es erklärt die Rechtslage korrekt, bietet aber keine echte Berechnung an. Kein einziger der geprüften Anbieter kombiniert die vollständige individuelle Nettoberechnung mit Kinderregelung, Kirchensteuer, PKV-Option, Pflegeversicherungszuschlag und einem optionalen Arbeitgeberzuschuss in einem einzigen, live berechnenden Tool.

So schließt unser Kurzarbeitergeldrechner diese Lücken

Der Kurzarbeitergeldrechner auf arbeitrechner.de wurde gezielt so aufgebaut, dass er die oben genannten Schwachstellen der Konkurrenz nicht wiederholt.

Statt einer pauschalen Prozentrechnung ermittelt der Rechner zunächst dein Soll-Nettoentgelt und dein Ist-Nettoentgelt nach dem tatsächlichen Einkommensteuertarif 2026, inklusive Steuerklasse, Kirchensteuer und Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse. Erst aus der Differenz dieser beiden Nettobeträge wird der Leistungssatz von 60 oder 67 Prozent angewendet, genau wie es das SGB III vorsieht.

Die Kinderregelung ist nicht versteckt, sondern ein einfacher Schalter: Sobald ein Kind im Haushalt kindergeldberechtigt angegeben wird, wechselt der Rechner automatisch vom Leistungssatz 1 auf den Leistungssatz 2 und erhöht den Satz von 60 auf 67 Prozent.

Als einer von wenigen Rechnern überhaupt berücksichtigt unser Tool einen optionalen, tariflich vereinbarten Arbeitgeberzuschuss zum Kurzarbeitergeld. Viele Tarifverträge, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, sehen eine Aufstockung vor, die den Verdienstausfall zusätzlich abfedert. Wer einen solchen Zuschuss erhält, kann ihn direkt eintragen und sieht sofort das tatsächliche Gesamt-Netto in Kurzarbeit statt nur des reinen Kurzarbeitergeldes.

Zusätzlich deckt der Rechner Detailfragen ab, die andere Tools komplett auslassen: die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung mit eigenem PKV-Beitrag, den Kinderlosenzuschlag zur Pflegeversicherung ab 23 Jahren, die Sachsen-Sonderregelung beim Pflegeversicherungsbeitrag über das Bundesland, und die bisherige Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes in Monaten als Kontextangabe.

Am Ende siehst du: keinen einzelnen Wert, sondern eine vollständige Ausgangswerte-Übersicht mit Soll-Brutto, Ist-Brutto, Soll-Netto, Ist-Netto, Nettoentgeltdifferenz, angewendetem Leistungssatz, Kurzarbeitergeld, Arbeitgeberzuschuss und Gesamt-Netto, dazu ein direkter Vergleich zum bisherigen Netto. Alle Ergebnisse lassen sich per CSV exportieren oder drucken, und sämtliche Eingaben werden ausschließlich lokal im Browser verarbeitet, ohne Übertragung an einen Server.

Anleitung: So nutzt du den Kurzarbeitergeldrechner

  1. Bisheriges Bruttogehalt eintragen. Trage dein normales monatliches Soll-Entgelt ein, also dein Bruttogehalt vor Beginn der Kurzarbeit.
  2. Steuerklasse auswählen. Wähle deine aktuelle Steuerklasse von I bis VI aus. Sie bestimmt, wie dein Soll- und Ist-Nettoentgelt berechnet werden und hat direkten Einfluss auf die Höhe des Kurzarbeitergeldes.
  3. Arbeitsausfall angeben. Du kannst entweder die Kurzarbeit-Quote in Prozent eintragen oder direkt dein reduziertes Gehalt in Euro angeben. Beide Wege führen zum reduzierten Bruttogehalt, dem sogenannten Ist-Entgelt.
  4. Bundesland wählen. Das Bundesland ist wichtig für die korrekte Berechnung der Pflegeversicherung, da für Sachsen ein abweichender Beitragssplit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gilt.
  5. Arbeitgeberzuschuss eintragen, falls vorhanden. Falls dein Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes vorsieht, trage den Betrag hier ein. Das Feld ist optional und kann leer bleiben.
  6. Optionale Angaben ergänzen. Aktiviere den Schalter für Kinder im Haushalt, falls ein Kindergeldanspruch besteht, das hebt den Leistungssatz auf 67 Prozent. Gib bei Bedarf Kirchensteuer, private Krankenversicherung mit eigenem Beitrag oder den Zusatzbeitrag deiner gesetzlichen Krankenkasse an. Wer über 23 Jahre und kinderlos ist, sollte den Pflegeversicherungszuschlag aktiviert lassen, da er gesetzlich vorgeschrieben ist.
  7. Ergebnis live ablesen. Der Rechner aktualisiert alle Werte in Echtzeit. Du siehst sofort dein monatliches Kurzarbeitergeld, dein Gesamt-Netto in Kurzarbeit sowie den direkten Vergleich zu deinem bisherigen Netto und die konkrete Differenz.
  8. Exportieren oder drucken. Über die Funktionen CSV-Export und Drucken kannst du dein Ergebnis sichern, zum Beispiel für Gespräche mit deinem Arbeitgeber oder für die eigene Unterlagenablage.

Rechtlicher Hintergrund zum Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld ist eine Leistung der Bundesagentur für Arbeit nach § 95 ff. SGB III, die einen Teil des Verdienstausfalls ausgleicht, wenn die Arbeitszeit im Betrieb vorübergehend reduziert wird. Der Leistungssatz beträgt 60 Prozent der Nettoentgeltdifferenz, beziehungsweise 67 Prozent, wenn im Haushalt mindestens ein Kind lebt, für das ein Kindergeldanspruch besteht.

Wichtig zu wissen: Die Bundesagentur für Arbeit berechnet den offiziellen Betrag anhand pauschalierter Nettoentgelttabellen der Leistungssatzverordnung, nicht anhand einer individuellen Steuerberechnung. Unser Rechner nähert sich dem tatsächlichen Betrag über eine reale Nettoberechnung nach dem Einkommensteuertarif 2026 an, was in der Praxis meist sehr nah am offiziellen Tabellenwert liegt, aber keine rechtsverbindliche Auskunft der Bundesagentur für Arbeit oder deines Arbeitgebers ersetzt.

Kurzarbeitergeld selbst ist steuerfrei, unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt. Das bedeutet, es erhöht zwar nicht direkt die Steuerlast, wird aber bei der Steuererklärung zur Ermittlung des Steuersatzes für das übrige Jahreseinkommen berücksichtigt, was im Folgejahr zu einer Nachzahlung führen kann.


Häufige Fragen zum Kurzarbeitergeld

Wie berechne ich mein Gehalt bei Kurzarbeit?

Zunächst wird die Nettoentgeltdifferenz ermittelt, also der Unterschied zwischen deinem bisherigen Nettoentgelt und deinem reduzierten Nettoentgelt während der Kurzarbeit. Von dieser Differenz erhältst du 60 Prozent, beziehungsweise 67 Prozent bei Kindergeldanspruch, als Kurzarbeitergeld. Addiert zu deinem bereits reduzierten Nettoentgelt ergibt das dein Gesamt-Netto in Kurzarbeit.

Wie viel Geld bekommt man bei 100 Prozent Kurzarbeit?

Bei vollständigem Arbeitsausfall entspricht die Nettoentgeltdifferenz nahezu deinem kompletten bisherigen Nettoentgelt. Du erhältst dann 60 beziehungsweise 67 Prozent davon als Kurzarbeitergeld, dein Gesamt-Netto sinkt also deutlich gegenüber der Zeit vor der Kurzarbeit, sofern kein Arbeitgeberzuschuss vorliegt.

Welche Nachteile habe ich bei Kurzarbeit?

Neben dem spürbaren Einkommensverlust kann Kurzarbeitergeld über den Progressionsvorbehalt die Steuerlast auf dein restliches Jahreseinkommen erhöhen. Zusätzlich wirkt sich eine längere Kurzarbeitsphase häufig auf Urlaubsansprüche, Sonderzahlungen und in manchen Fällen auch auf die Höhe künftiger Rentenansprüche aus, auch wenn die Rentenversicherung während der Kurzarbeit weiterhin auf Basis eines Teils des bisherigen Bruttoentgelts berechnet wird.

Wie berechnet man das Kurzarbeitergeld genau?

Die offizielle Berechnung basiert auf pauschalierten Nettoentgelttabellen der Leistungssatzverordnung, die von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht werden. Unser Rechner bildet diese Logik über eine individuelle Nettoberechnung nach dem aktuellen Einkommensteuertarif nach, berücksichtigt dabei Steuerklasse, Kinderfreibetrag, Kirchensteuer, Kranken- und Pflegeversicherung sowie einen möglichen Arbeitgeberzuschuss.

Wer zahlt das Kurzarbeitergeld aus?

Das Kurzarbeitergeld wird formal vom Arbeitgeber zusammen mit dem regulären Gehalt ausgezahlt. Der Arbeitgeber erhält den Betrag anschließend von der Bundesagentur für Arbeit erstattet.

Muss ich während der Kurzarbeit noch Sozialversicherungsbeiträge zahlen?

Für das reduzierte Ist-Entgelt zahlst du weiterhin reguläre Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Für den Ausfallanteil, der durch das Kurzarbeitergeld ausgeglichen wird, übernimmt in der Regel die Bundesagentur für Arbeit die Sozialversicherungsbeiträge, abhängig von der jeweils gültigen Regelung.

Wie lange kann ich Kurzarbeitergeld beziehen?

Die reguläre Bezugsdauer beträgt bis zu zwölf Monate, kann aber durch eine Rechtsverordnung der Bundesregierung in besonderen wirtschaftlichen Lagen verlängert werden. Die bisherige Bezugsdauer kannst du im Rechner als Kontextangabe eintragen.

Wirkt sich ein Arbeitgeberzuschuss auf die Steuer aus?

Ein tariflich oder vertraglich vereinbarter Arbeitgeberzuschuss zum Kurzarbeitergeld ist bis zu bestimmten Grenzen steuerfrei, sofern die Summe aus Kurzarbeitergeld und Zuschuss 80 Prozent des Unterschiedsbetrags zwischen Soll- und Ist-Entgelt nicht übersteigt. Für eine verbindliche steuerliche Einordnung deines individuellen Falls empfiehlt sich Rücksprache mit deinem Arbeitgeber oder einem Steuerberater.


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Kurzarbeit ist selten ein isoliertes Thema, sie hängt eng mit Stundenlohn, Steuerklasse, Sozialversicherung und Sonderzahlungen zusammen. Die folgenden Rechner auf arbeitrechner.de ergänzen den Kurzarbeitergeldrechner und helfen dabei, das eigene Einkommen aus weiteren Blickwinkeln zu prüfen.

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